Dein Skitag, Deine Skiwoche: Mit dem Völkl Deacon durch alle Lebens- und Pistenlagen

Jeder, der schon häufiger im Skiurlaub war, weiß: Eines bleibt beim Skifahren immer gleich, nämlich dass immer alles anders ist. Im Laufe einer Skiwoche kann alles mögliche passieren: Während man vielleicht an den ersten Skitagen noch auf äußerst knappen Kunstschnee angewiesen ist, können ein paar Tage später schon wieder kubikmeterweise frischer Pulverschnee gefallen sein. Doch nicht nur die Pisten- und Wetterverhältnisse verändern sich, auch man selbst tut es. Die ersten Tage klappt es schon ganz gut, dann kommt der berühmt-berüchtigte dritte Tag, an dem gar nichts mehr geht, und kurz darauf fährt man wieder wie ein junger Gott.

Sogar innerhalb eines einzigen Tages kann sich schon eine ganze Menge ändern: Morgens möchte man vielleicht frisch ausgeruht hart und schnell auf der Kante fahren, abends, wenn die Schenkel brennen vielleicht eher ein paar gemütliche Schwünge mit der Familie. Und wahrscheinlich kennt jeder das Phänomen des morgens vereisten, nachmittags versulzten Südhangs.

Racecarver und Allmountain-Ski in einem Ski?

Bei all diesen Veränderungen kommt sicherlich oft der Wunsch auf, für jede Situation den perfekten Ski parat zu haben: Einen Racecarver, Slalomcarver, einen Allmountain-Ski, einen Freerider usw. Aber erstens kann sich das kaum jemand leisten, und zweitens wäre der Transport ein logistisches Horrorszenario.

Da liegt natürlich der Gedanke nahe, auf einen Ski zu setzen, der in allen Situationen gut funktioniert und die positiven Eigenschaften aller anderen in sich vereint. Die berühmte eierlegende Wollmilchsau als Ski sozusagen.

Natürlich sind auch die meisten Skihersteller schon auf diesen Gedanken gekommen und versuchen, einen solchen Ski zu entwickeln, mal mit größerem, mal mit weniger großem Erfolg. In diesem Winter etwa nimmt der bayerische Traditionshersteller Völkl mit der Deacon-Reihe einen neuen Anlauf. Wir haben uns die neuen Modelle angeschaut und getestet, was sie können.

Eier legen und Milch geben gleichzeitig heisst auf einen Ski übertragen: Er muss sportlich sein wie ein Rennski und vielseitig wie ein Allmountain-Carver. Und zwar beides gleichzeitig.

Die beiden Referenzgrößen im Völkl-Sortiment sind da sicherlich die Racetiger-Reihe einer- und die RTM-Allmountain-Reihe andererseits. Und aus beiden Serien hat Völkl die besten Technologien in den vier verschiedenen Deacon-Modellen zusammengeführt.

UVO 3D, 3D.Glass, XTD Tip&Tail Rocker: Technik hoch Drei

Die UVO 3D-Technologie ist die Weiterentwicklung der bewährten UVO-Technologie und besteht aus einem vertikal und horizontal frei schwingenden Element in der Skispitze. Das Ergebnis ist eine noch effizientere Schwingungsdämpfung, wodurch der Ski in der Steuerphase extrem laufruhig und in der Kurveneinleitung extrem schnell, präzise und direkt wird.

Noch mehr verbessert wird der Kantengriff durch die 3D.Glass-Technologie. Sie besteht, wie der Name schon andeutet, aus einer äusserst raffinierten Anwendung von Fiberglaseinlagen: Im vorderen und hinterern Teil des Skis wird die Fiberglasstruktur vertikal nach oben und über die Seitenwange nach außen geführt. Dadurch wird einerseits der Kantengriff auf Eis verbessert und andererseits die Dynamik beim Kurvenwechsel erhöht. Die einfache Lage Glas unter der Bindung sorgt ihrerseits für Geschmeidigkeit und Radiusvariabilität.

Zu technisch? Andy Schauer, Ausbilder im Team des Deutschen Skilehrer-Verbandes und ehemaliges Mitglied der Skicross-Nationalmannschaft, drückt das ganze folgendermaßen aus: „Der Deacon ist eine richtige Waffe. Laufruhe bei maximalem Grip in sämtlichen Schneebedingungen. Mit dieser Neuentwicklung kann ich Körperlagen fahren, die ansonsten nur mit Rennski möglich sind. Für mich ist der Deacon auf der Piste nicht mehr wegzudenken!"

Fehlt nur noch die Drehfreudigkeit in Sulz und Powder. Dafür sorgt mit dem XTD Tip&Tail Rocker ein Element, das in einem so racetauglichen Ski wie dem Völkl Deacon sicherlich ungewöhnlich ist, aber erstaunlich gut funktioniert. Durch die flach zulaufenden Aufbiegungen an Schaufel und Skiende in Kombination mit der traditionellen Vorspannung unter der Bindung gelingt es Völkl mit dem Deacon, leichten Kurveneinzug und Drehfreude mit Stabilität und Kantengriff in einem Ski zu verbinden.

Zusammengenommen ergeben diese Technologien einen Ski, der abwechslungsreiche Pisten oder die im Laufe eines Skitags oder einer Skiwoche stets wechselnden Pistenverhältnisse erstaunlich gut meistert.

Deacon 74, Deacon 76 Deacon 74 Pro und Deacon 76 Pro: vielseitig und sportlich

Für sportliche und aktive Skifahrer, die nur ein einziges Paar Ski mitnehmen wollen, dabei weder auf Agilität und Variabilität noch auf Stabilität und Sportlichkeit verzichten wollen, sind die Ski der Deacon-Reihe sicherlich eine gute Wahl.

Der Völkl Deacon 74 (auch in schwarz erhältlich) richtet sich vor allem an Liebhaber von kurzen und mittleren Radien und ist mit seiner Spritzigkeit, Sportlichkeit und Vielseitigkeit ein treuer Begleiter von früh bis spät.

Der Völkl Deacon 76 (ebenfalls auch in schwarz erhältlich) eignet sich vor allem für in hoher Geschwindigkeit gefahrene lange Schwünge, erlaubt es aber, Fahrweise und Radien beliebig zu variieren und hat jede Menge Spaßpotential.

Die Varianten Völkl Deacon 74 Pro und Völkl Deacon 76 Pro weisen zusätzlich zu dem genannten noch eine 10 mm Worldcup-Bindungsplatte und ein Racefinish der Stahlkanten auf. Damit sind sie sicherlich nicht für den norddeutschen Gelegenheitsfahrer gedacht, aber ein Skilehrer, ein Trainer oder auch ein hochsportlicher Freizeitfahrer könnte da schon schwach werden. Beide sind, völlig überraschend, ebenfalls in schwarz erhältlich, der Deacon 74 Pro hier, der Deacon 76 Pro hier.

Vielleicht ist man also mit diesen Ski nicht für jeden Tag und jeden Moment perfekt ausgerüstet, aber man ist auf jeden Fall schon mal nahe dran.

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