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Leichter und stabiler gleich besser: die neuen Vantage-Allmountain-Ski von Atomic

Allmountain: Ein Ski für alle Lebenslagen

Was erwartet man von einem Allmountain-Ski? Nun, der Name spricht eigentlich für sich selbst: eigentlich alles. Ein Allmountain-Ski soll morgens auf der frisch präparierten Piste beim rasanten Carven schön ruhig laufen und nachmittags bei der letzten Abfahrt im Sulz nicht zu viel Kraft kosten. Er soll auch dann noch genug Kantengriff bieten, wenn man plötzlich in ein Eisfeld einfährt und er soll nicht gleich versinken, wenn man mal einen Abstecher ins Gelände wagen will. Kurz: Er soll dabei helfen, mit so ziemlich allem zurechtzukommen, was einem am Berg so begegnen kann.

Leichtigkeit und Stabilität

Um das zu erreichen müsste man die Stabilität von Race-Carvern mit der Leichtigkeit und Agilität von Freeride-Ski verbinden. Das dürfte wahrscheinlich nie zu hundert Prozent zu erreichen sein, doch der Ansatz, den Atomic mit der sogenannten (und laut eigenen Angaben „revolutionären“) Prolite-Technologie verfolgt, klingt zumindest theoretisch relativ vielversprechend: Statt einfach nur Material zu sparen, um Gewicht zu sparen, beginnt man bei den neuen Vantage-Ski mit einem sehr dünnen und leichten Profil, das dann an den für Stabilität und Kantengriff entscheidenden Stellen, also vor allem unter der Bindung und über den Kanten gezielt verstärkt wird.
Das gewünschte Ergebnis: Die neuen Vantage-Allmountain-Ski sollen durch ihr niedriges Gewicht extrem mühelos und kraftsparend zu fahren sein, durch das schlanke Profil ein besseres Schneegefühl und erhöhte Präzision vermitteln und dabei auch höchste Geschwindigkeiten anstandslos mitmachen.

Bei den etwas sportlicheren Modellen, etwa dem eher pisten-orientierten Atomic Vantage 79 Ti, dem etwas breiteren Atomic Vantage 82 Ti, dem Top-Model Atomic Vantage 90 Ti oder den Damen-Allmountain-Ski Atomic Vantage WMN 80 Ti oder Atomic Vantage WMN 77 Ti wird zudem eine Lage aus leichtem Titan-Gewebe integriert, um dem Ski über die gesamte Länge mehr Stabilität und damit Laufruhe auch bei höheren Geschwindigkeiten zu verleihen, während die noch etwas leichteren Damen-Modelle Atomic Vantage WMN 75 C und Atomic Vantage WMN 75 vor allem für viel Agilität und müheloses Handling stehen.

Atomic Vantage im Test

Soweit also die Theorie. Aber wie sieht es in der Praxis aus?

Bei unserem Ski-Test im Kaunertal im Mai haben wir natürlich auch die neuen Atomic Vantage getestet. Und die Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen: Den Atomic Vantage 79 Ti nennt einer unser Tester einen „Top Ski für den ganzen Tag“ und lobt den „guten Kantengriff bei hohen Geschwindigkeiten“. Dabei verzeihe der Ski auch mal den ein oder anderen Fahrfehler, etwa wenn man mal in Rücklage gerät.Sein Fazit: „gibt viel, verlangt wenig“.

Am Atomic Vantage 90 Ti lobt einer unser Tester den „Top-Kurzschwung und den guten Kantengriff“, ein anderer nennt ihn einen guten Allrounder, der „gerade bei weichem Schnee super funktioniert“. Und auch am Atomic Vantage 82 Ti hebt einer unser Tester hervor, dass er ein „Top-Ski für den ganzen Tag und für überall“ sei.

Taugen die neuen Vantage-Ski für alle Lebenslagen?

Nun, das kommt ein wenig darauf an, was man erwartet. Gerade in den Extrembereichen kann auch der Vantage nicht mit den Spezialisten mithalten. Kandidaten, die am liebsten den ganzen Tag aggressive Kurzschwünge auf die harte Piste ziehen wollen, bleiben wohl am besten beim Top-Slalom-Carver. Und für Freerider, die sich erst wohl fühlen, wenn weit und breit keine Pistenraupe mehr zu sehen ist, kommt wohl eher ein deutlich breiterer Ski in Frage.

Doch für alle anderen, also für alle, die mal auf der Piste Gas geben und mal gemütlich durch den Powder cruisen wollen bieten die Vantage-Ski eine gute Lösung. Sie lassen sich leicht drehen, halten trotzdem stabil die Kante. Sie sind leicht und machen es dem Fahrer leicht, ohne dass man deswegen auf Geschwindigkeit verzichten müsste. Kurz: da macht man nichts falsch.

Stichworte: Allmountainski